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"GEP"-Akkreditierung "Gute Versuchspraxis"

Diese vom französischen Landwirtschaftsministerium ausgestellte Akkreditierung erlaubt dem Inhaber, offiziell anerkannte Versuche durchzuführen, die in die Zulassungsakte eines neuen Pflanzenschutzmittels aufgenommen werden können. Sie validiert eine Arbeitsmethode, die die Rückverfolgbarkeits- und Sicherheitsbestimmungen einhält, die für die Durchführung und Protokollierung solcher Versuche vorgeschrieben sind.
 

Ausgleichen des Enzymaktivitätsprofils

PRP BODEN sorgt dafür, dass kleinere Mikrobengesellschaften stärker vertreten sind. Dies führt zu einer Diversifizierung der produzierten Enzyme und damit zum Ausgleich der biologischen Funktionen, die durch diese Enzyme gesteuert werden, insbesondere beim Recycling organischer Substanzen oder beim Abbau von Pflanzenschutzmitteln.
 

Auslaugung

In der Bodenwissenschaft versteht man unter Auslaugung die Auflösung und Ausschwemmung von Mineralstoffen durch Wasser, das in die Bodenporen einsickert. Es wird auch der Begriff "Auswaschung" verwendet.
 

Übermäßige Nutzung der organischen Fraktion von Stalldünger

Die in Stalldünger enthaltene organische Substanz verändert sich je nach den mikrobiologischen Prozessen, die aufgrund der Umgebungsbedingungen ablaufen. Extrem sauerstoffarme Bedingungen führen zu anaeroben Fermentierungen, die organische Moleküle zerstören und Mineralstoffe, Gase und Wasser erzeugen. Demgegenüber entwickelt sich in Gegenwart von Sauerstoff eine Mikroflora mit humifizierender Wirkung, die für die Erhaltung des organischen Werts des Stalldüngers sorgt. Die übermäßige Nutzung der organischen Fraktion ist der übermäßige Abbau von organischer Substanz.
 

Bioturbation

Mit dem Begriff Bioturbation wird das Phänomen des aktiven Durchmischens von Boden- oder Wasserschichten durch Lebewesen, überwiegend Tiere, bezeichnet. Wenn man beispielsweise unterschiedlich gefärbte und strukturierte Bodenschichten in ein Aquarium füllt, einige Regenwürmer hineinsetzt und eine optimale Feuchtigkeit aufrechterhält, sind die Schichten nach einigen Monaten vermischt und weisen eine homogene Farbe auf. Einige Regenwurmarten (endogäisch) verschieben die Substanzen in waagerechter Richtung, andere Arten (epiendogäisch) bringen diese Elemente an die Oberfläche oder graben sie ein und sorgen dadurch für eine Anreicherung und Homogenisierung der oberen Schicht. In der gemäßigten Zone passieren die gesamten oberen zwanzig Zentimeter des Bodens einer Wiese mehrmals den Verdauungstrakt von Regenwürmern.
 

DNA-Extraktion

Die Desoxyribonukleinsäure (häufig mit DNA abgekürzt) ist ein Molekül, das in allen lebenden Zellen vorkommt. Man sagt, dass die DNA der Träger des Erbguts oder der genetischen Information ist, denn sie bildet das Genom der Lebewesen und wird bei der Fortpflanzung ganz oder teilweise weitervererbt. Die DNA bestimmt die Proteinsynthese. Die DNA-Extraktion ist eine Technik, um DNA aus Zellen, Gewebe oder dem Boden zu isolieren. In der Biologie ist die Untersuchung der DNA ein wichtiges Werkzeug für die systematische Einteilung von Arten geworden.
 

Enzymologie

Die Enzymologie ist ein Teilgebiet der Biochemie, das sich mit dem Studium der Enzyme beschäftigt.
 

Enzymspektrum

Ein Enzym ist ein Molekül, das chemische Reaktionen des Stoffwechsels im intra- und extrazellulären Milieu bis zu millionenfach beschleunigen kann. Durch die Regulierung der Enzymaktivität kann der Zellstoffwechsel reguliert werden. Die Enzyme liegen in geringer Konzentration vor und sind am Ende der Reaktion noch intakt: Sie sind biologische Katalysatoren (oder Biokatalysatoren). Wie jedes andere Protein werden Enzyme von den lebenden Zellen ausgehend von den auf der DNA gespeicherten Informationen gebildet. Die Vielfalt der Mikroorganismen im Boden hat einen direkten Einfluss auf die Vielfalt der produzierten Enzyme. Diese Vielfalt wird Enzymspektrum genannt.
 

Gelelektrophorese

Diese Technik wird vor allem in der Biochemie und in der Biologie häufig eingesetzt, um Moleküle nach ihrer Größe (Molekulargewicht) aufzutrennen. Dabei wird ein elektrisches Feld verwendet, um die Moleküle durch ein Gel wandern zu lassen. Mit dieser Technik können zum Beispiel DNAs oder Proteine aufgetrennt werden.
 

Hygienischer/gesundheitlicher Missstand

Verschlechterung des Gesundheitszustandes einer Herde, des Zustands einer Weide usw.
 

Integrierter Anbau

Er besteht darin, dass der Landwirt die wissenschaftlichen Kenntnisse über die Funktionsweise des Bodens und der Pflanze bei der Auswahl der Anbaumethoden berücksichtigt.
 

Katalysator

Substanz, die eine chemische Reaktion auslöst oder beschleunigt, ohne sich dabei selbst zu verändern. Beispiel: Das Chlorophyll katalysiert die Umwandlung von Sonnenenergie in chemische Energie, die die Pflanzenzellen nutzen können.
 

Kutikula

Die Kutikula ist eine feine Schicht aus Kutin (Polymer) und Wachsen, die die Blätter der Pflanzen überzieht.
 

Metabolismus (Stoffwechsel)

Allgemeiner Begriff für alle Reaktionen, mit denen die Zellen eines Organismus Energie produzieren und verbrauchen, ihre Funktion aufrechterhalten und sich fortpflanzen. Alle Lebewesen, von einzelligen Algen bis hin zu den Säugetieren, sind auf Hunderte gleichzeitig ablaufender, präzise regulierter Stoffwechselreaktionen angewiesen, die sie von ihrer Zeugung über das Wachstum und das Erwachsenenstadium bis zum Tod am Leben halten. Jede dieser Reaktionen wird von Enzymen oder spezifischen chemischen Katalysatoren ausgelöst, kontrolliert und beendet, und jede Reaktion ist mit zahlreichen anderen Reaktionen im ganzen Organismus koordiniert.
 

Mikrobengesellschaften mit geringer Aktivit?

In Böden leben zahlreiche Mikroorganismen aus verschiedenen systematischen Gruppen (Bakterien, Pilze, Hefen, Algen usw.). Man schätzt, dass in einem Gramm Boden etwa 10 bis 100 Millionen Mikroorganismen leben. Innerhalb dieser lebenden Masse existieren zahlreiche mehr oder weniger wichtige Gesellschaften. Die Gesellschaften, die hinsichtlich ihrer Aktivität als Minderheiten angesehen werden, sind für die Funktionsweise des Bodens dennoch von großer Bedeutung. Die biologische Wirkung von PRP BODEN verstärkt die Bedeutung dieser kleinen Mikrobengesellschaften und trägt dadurch zur Stabilisierung der Diversität bei.
 

Mineral Inducer Process (MIP)

"Verfahren mit mineralischen Induktionsstoffen" In der Biologie wird mit Induktionsstoff eine Substanz bezeichnet, die eine biochemische Reaktion auslöst. Die Besonderheit der PRP-Technik besteht darin, die Eigenschaften von Mineralsalzen zu nutzen, um biochemische Reaktionen auf Zellebene und besonders in Mikroorganismen auszulösen.
 

Molekularbiologie

Die Molekularbiologie ist eine wissenschaftliche Disziplin im Überlappungsbereich von Genetik, Biochemie und Physik, die die Mechanismen der Funktionsweisen der Zelle auf molekularer Ebene (DNA) untersucht.
 

Nährstoffrecycling

Die Mineralstoffe, die dem Boden durch Pflanzenreste, organische Einträge (Mist, Kompost, Gülle usw.) und Düngemittel zugeführt werden, gehen verschiedene Wege (Rückbildung, Verwendung durch Mikroorganismen, Auswaschung, Absorption durch Pflanzen usw.) Nährstoffrecycling ist die Kapazität des Bodens und der Pflanze, diese Substanzen erneut zu mobilisieren, um die Ernährung zukünftiger Kulturen zu sichern.
 

Oxidativer Stress

Oxidativer Stress ist eine Art von Angriff auf die Bestandteile der Zelle, der auf der Produktion freier Radikale beruht. Ein freies Radikal ist eine chemische Verbindung mit einem oder mehreren ungepaarten Elektronen auf der äußeren Schale. Die Produktion von freien Radikalen ist für alle aerob lebenden Organismen normal und stellt an sich keine Situation oxidativen Stresses dar, da die Zelle über ein komplexes Entgiftungssystem verfügt, das sich aus Enzymen und kleinen Molekülen (Vitamin E, Vitamin C usw.) zusammensetzt. Aber wenn dieses System überschwemmt wird, gerät der Organismus in eine Situation oxidativen Stresses, die potentiell pathologisch sein kann. Die Oxidation bewirkt eine den chemischen Veränderungen analoge biologische Veränderung.
 

Pathogene Organismen

Diese Organismen, die auch Pflanzenpathogene genannt werden, sind Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Pilze), die Pflanzen infizieren und bei ihnen Krankheiten auslösen können.
 

Redoxreaktion

Oxidation bedeutet "Verbindung mit Sauerstoff". Eine Reduktion ist "der Entzug von Sauerstoff aus einem Metall". Redoxreaktionen sind ein chemisches Phänomen, bei dem Reduktion und Oxidation gleichzeitig ablaufen. Dieser Begriff wurde auf die Übertragung von Elektronen ausgeweitet (Oxidation - Elektronenverlust, Reduktion - Elektronengewinn). In der anorganischen Chemie wird die so genannte Oxidationszahl oder Oxidationsstufe dazu benutzt, die Oxidations- oder Reduktionsstärke eines Atoms zu charakterisieren. Diese Oxidationszahl verändert die physikalisch- chemischen Eigenschaften eines Minerals. Die Verfügbarkeit von Elementen im Boden, insbesondere von düngenden Substanzen, hängt von ihrer Löslichkeit ab, die wiederum mit ihrer Oxidationszahl zusammenhängt. Beispiel: Zweiwertiges Eisen (Fe2+) ist löslich, während dreiwertiges Eisen (Fe3+) nur schwer löslich ist. Ein anderes Beispiel: Der Stickstoffkreislauf verbindet verschiedene Zustände des Stickstoffs durch Redoxreaktionen. Ammoniak (NH3) ist die reduzierte Form. Nitrat (NO3-) ist die oxidierte Form.
 

Redoxstatus der Pflanze

Redoxstatus der Pflanzenzellen. UV-Strahlen und gewisse Stressoren erzeugen oxidierende Verbindungen. Die Zelle verfügt über einen Reparaturmechanismus, um die oxidierenden Stoffe zu begrenzen. Er basiert auf Enzymen, die Spurenelemente nutzen, um die toxischen Sauerstoffspezies (Wasserstoffperocid, Singlett-Sauerstoff usw.) zu reduzieren. Eine Stärkung des Redoxstatus erlaubt es der Pflanze, gegen die Erhöhung von Oxidationsphänomenen in der Zelle anzukämpfen.
 

Sourcing

Begriff aus dem englischen Sprachraum (Suche nach einer Quelle), der für die Suche, Lokalisierung und Bewertung eines Lieferanten verwendet wird. Dabei soll festgestellt werden, ob dieser die vom Unternehmen formulierten besonderen Anforderungen (hinsichtlich Waren oder Dienstleistungen) erfüllt.
 

Standardisierte Ökotoxizitätstests

Die Ökotoxikologie ist das Studium von toxischen Schadstoffen in Ökosystemen und in der gesamten Biosphäre. Um den Grad der Toxizität von Produkten auf den Menschen und die Umwelt (Ökotoxizität) zu messen, wurden von den Wissenschaftlern internationale Standardprotokolle für Tests an bestimmten Organismen wie Ratten, Bakterien, Springschwänzen (Collembolen), Regenwürmern oder Wasserflöhen (Daphnien) ausgearbeitet. Die Ergebnisse werden von den öffentlichen Stellen anerkannt.
 

Symbiose

Vergesellschaftung von Individuen zweier Arten, aus der beide Organismen Nutzen ziehen. Beispiel: Mykorrhiza ist eine Symbiose zwischen den Wurzeln einer Pflanze und einem Pilz.
 

Translokation

Unter Translokation versteht man das Phänomen der Migration von Kohlenhydraten (Stärke, Zucker usw.) und Proteinen, die in Blättern und Stängeln akkumuliert wurden, zu Speicher- und Fortpflanzungsorganen. Diese Migration erfordert eine Wasserzirkulation in der Pflanze. Daher wirkt sich eine tiefe Einwurzelung günstig aus.
 

Unbedenklichkeit

Eigenschaft von etwas, das weder schädlich noch toxisch ist.